Der schlechte Ruf der Abmahnkanzleien – berechtigt?

Abmahnkanzleien haben einen schlechten Ruf. Denn die sogenannten Abmahnkanzleien möchten mit Abmahnungen über das Internet nur das schnelle Geld machen. Leider ist es nicht so einfach gegen diese Kanzleien vorzugehen. Dafür werden viele Personen benötigt, die von solch einer Abmahnkanzlei abgemahnt worden sind.

Arbeit einer Abmahnkanzlei

Was macht eigentlich eine Abmahnkanzlei? Es gibt ein paar Kanzleien, die versuchen ganz normalen Personen, wie Eltern, Teenagern, Blogger usw. über das Internet mit vielen Abmahnungen abzuzocken. Man kann schon fast behaupten, das es schon ein sehr gut laufendes und lukratives Geschäftsmodell ist. Und zwar für arbeitsscheue Personen, die in einer solchen Kanzlei arbeiten, Musiker, schlechte Geschäftsleute oder andere.

Verdienst einer Abmahnkanzlei

Die Abmahnkanzleien die tatsächlich mit solchen unseriösen Geschäftsmodellen arbeiten, können in einer Abmahnwelle bis zu 18.000,00 Euro verdienen. Es könnte sogar noch viel mehr sein. Aber zum Glück zahlen nur 30 bis 40 % der Kunden.

Höhe der Anwaltsgebühren

Die Anwaltsgebühren der Abmahnkanzleien sind erschreckend hoch. Normalerweise dürfen sie nur einen Streitwert in Höhe von 100 Euro nach § 97a UrhG nehmen. Aber das interessiert den Abmahnkanzleien überhaupt nicht.